Mandatsreferenznummer Beispiel Essay

Die Mandatsreferenz ist – im Rahmen des Verfahrens für den bargeldlosen Zahlungsverkehr SEPA – ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen für eine vom Zahlungspflichtigen erteilte Lastschrift-Einwilligung (Mandat).

Die Mandatsreferenz identifiziert in Kombination mit der Gläubiger-Identifikationsnummer eindeutig das dem Lastschrifteinzug zugrunde liegende Mandat. Der Gläubiger von Zahlungen legt sie fest und muss sie so wählen, dass sie in Kombination mit seiner Gläubiger-Identifikationsnummer eindeutig ist. Über beide Angaben hat der Lastschrifteneinreicher den Zahler vor dem ersten SEPA-Lastschrifteinzug zu unterrichten.[1] In jeder einzelnen zum Einzug eingereichten Lastschrift müssen beide Kennzeichnungen eingetragen sein.

Die Mandatsreferenz kann bis zu 35 Zeichen umfassen. Sie zeigt im Allgemeinen, wofür die Zahlung erfolgt und enthält zum Beispiel eine Kunden- oder Mitgliedsnummer oder eine andere vom Gläubiger festgelegte Kennzeichnung, während die Gläubiger-Identifikationsnummer dafür steht, an wen gezahlt wird.

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mandatsreferenz (Sepa: „MndtId“) kann bis zu 35 Zeichen enthalten, deren Struktur (was einzelne Stellen bedeuten) frei bestimmt werden kann. Dabei sind die folgenden Zeichen zugelassen[2], andere Zeichen sind nicht erlaubt:

  • Ziffern: 0 … 9
  • Buchstaben: A … Z und a … z
  • Sonderzeichen: ' , . : + - / ( ) ?

Beispiel: L10013DE59R10E1R98VC00D2DX

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ↑Deutsche Bundesbank Allgemeine Fragen zu SEPA[1]FAQ
  2. ↑Sepa-Lastschrift-Erläuterungen der Sparkasse Märkisch-Oderland

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats (z.B. Rechnungsnummer oder Kundennummer) und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung.

Die Mandatsreferenz und die Gläubigernummer müssen bei jeder SEPA-Lastschrift übergeben werden.

Sie können die Mandatsreferenz frei wählen, sie muss jedoch eindeutig sein.

Gültigkeit von Mandatsreferenzen: Eine Mandatsreferenz verliert Ihre Gültigkeit, wenn auf ihrer Basis für 36 Monate kein Einzug erfolgt ist. Soll danach wieder eingezogen werden, ist eine neue Mandatsreferenz erforderlich.

Um die Gültigkeit der Mandatsreferenz prüfen zu können, werden zu jeder Referenz zwei Datumsangaben geführt: Für die erstmalige Verwendung ist das "Erstellungsdatum" der Referenz ausschlaggebend. Wird eine Mandatsreferenz zum zweiten oder wiederholten Male verwendet, gilt das jeweilige "letzte Verwendungsdatum".

Das Erstellungsdatum muss, je nach den Vorgaben Ihrer Bank, mind. fünf Tage vor dem ersten Einzug liegen. Da der Zahler bereits im Vorfeld des ersten Einzugs über seine Mandatsreferenz informiert sein muss, dürfte diese Zeitspanne in der Regel kein Problem darstellen.

Durch die vom Gesetzgeber geschaffene Komplexität ist es nur noch mit sehr aufwendiger Software mögliche, den Überblick zu behalten. So muss beispielsweise bei jedem Kontowechsel auch eine neue Mandatsreferenz erzeugt werden.

In allen Online Softwarelösungen von SEWOBE ist die Mandatsreferenzverwaltung bereits integriert. Sie können entweder eine x-stellige Nummer oder die Mitglieds- bzw. Kundennummer als Mandatsreferenz verwenden.

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